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Entsorgung Asbest Kosten: Preise pro Quadratmeter

Früher galt Asbest als exzellenter Baustoff, doch schließlich stellte sich heraus, dass über Jahrzehnte hinweg ein extrem gefährliches Material in Millionen Häuser verbaut wurde. Das hat zur Folge, dass auch heute noch die Entsorgung von Asbest mit Kosten verbunden ist, die schwer einzuschätzen sind. Außerdem ist die Asbestentsorgung ein komplexer Prozess, der sorgfältig durchgeführt werden muss, um Gesundheitsrisiken zu minimieren.

Um einen Überblick über die Entsorgung von Asbest und die Kosten zu geben, die damit zusammenhängen, werden wir Schritt für Schritt alle Details durchgehen, wie man am besten einen seriösen und günstigen Dienstleister wie Obolus findet, wo die versteckten Kosten liegen und welche Möglichkeiten es gibt, Geld bei der Asbestentsorgung zu sparen. 

Entsorgung Asbest Kosten 

Viele Menschen kümmern sich gerne selbst um die Handwerksarbeiten in ihrem Haus. Doch beim Thema Asbestentsorgung ist das leider nicht oder nur teilweise möglich, denn die Gesundheitsrisiken sind so groß, dass man einen Profi damit beauftragen sollte. Das ist auch gesetzlich so vorgeschrieben. Das bedeutet aber nicht, dass die Kosten für die Entsorgung von Asbest deshalb extrem steigen.

Tatsächlich kann man sogar Geld sparen, wenn man eine Firma wie Obolus mit dieser Arbeit beauftragt, da diese nicht nur über das Fachwissen, sondern auch die nötige Ausstattung verfügt, um diese Arbeit ohne Folgeschäden für die Bewohner oder Besitzer des Hauses, die Nachbarn oder die Arbeiter auszuführen.

Die Suche nach einem zuverlässigen und erschwinglichen Asbestentsorgungs-Dienstleister erfordert eine gründliche Recherche. Dabei sind einige wichtige Punkte zu beachten:

  • Zertifizierung des Unternehmens
  • Transparenz und Klärung aller Kosten im Voraus (inklusive Anfahrtskosten, Entsorgung, evtl. Gerüstmiete etc.)
  • Standort der Firma in der Nähe, um hohe Anfahrtskosten zu vermeiden
  • Integrale Dienstleistungen, die neben der Asbestentsorgung auch Sanierungsarbeiten und weiteres einschließen
  • Kundenzufriedenheit und Erfahrungsberichte

Asbestsanierung – alles was dazugehört 

Die Asbestsanierung ist aufgrund der damit zusammenhängenden Gefahren und den gesetzlichen Vorschriften ein komplexer Prozess. Die Entsorgung von Asbest mit den Kosten, die damit zusammenhängen, hängt von verschiedenen Aspekten ab, die mehrere Arbeitsprozesse einschließt. Dazu gehören folgende: 

Identifikation von Asbest in einer Immobilie und Risikobewertung

In den meisten Fällen ist es gar nicht so einfach zu erkennen, ob es sich bei einem Material um Asbest handelt, da dieser Baustoff in unterschiedlichsten Formen und Materialien verwendet wurde, wie in Dächern, als Klebstoff, als Isolation, in Bodenbelägen und Wänden. Nur ein Fachmann kann mit einem geschulten Auge Asbest identifizieren und wenn nötig auch eine Asbest-Analyse im Labor durchführen, in der der Asbestgehalt exakt bestimmt wird.

Darüber hinaus kann er eine Risikobewertung für das Vorhandensein und mögliche Sanierungsarbeiten abgeben, die für die Gesundheit der Anwohner und Arbeiter von großer Bedeutung ist.

Asbestsanierung

Sobald Asbest bewegt, gebrochen oder verarbeitet wird, werden gefährliche Fasern freigesetzt, die unbedingt extreme Schutzmaßnahmen erfordern, die nach TRGS 519 genau festgelegt sind. Dazu gehören nicht nur die sachgemäße Handhabung, sondern auch eine gewisse Schutzausrüstung. Asbestplatten sollten deshalb, soweit möglich, im Ganzen entfernt werden, um die Freisetzung der Fasern zu verhindern. Nach dem Ausbau folgen eine spezifische Reinigung sowie die Sanierung der Bereiche.

Umweltschonende Entsorgung

Asbest muss in spezifischen Beuteln bei einem Wertstoffhof entsorgt werden. Bei der Entsorgung von Asbest entstehen deshalb weitere Kosten pro Kg, da damit eine fachgerechte und umweltschonende Handhabung garantiert wird. 

Instandhaltungsarbeiten

Wenn schließlich alle Baustoffe mit Asbestgehalt aus einem Haus entfernt wurden, folgen Instandhaltungsarbeiten, die in manchen Fällen Bodenbeläge, ganze Wände oder Dächer einschließen können, je nachdem, in welchen Bereichen Asbest vorhanden war und entfernt wurde. Bei der Entsorgung von Asbest entstehen dabei oft die größten Kosten

Beste Angebote für Asbestentsorgung finden 

Ein qualitativ hochwertiges Angebot für Asbestentsorgung sollte alle relevanten Kosten klar auflisten und versteckte Gebühren vermeiden. Genau darauf sollte bei der Wahl des richtigen Unternehmens geachtet werden. Es ist wichtig zu beachten, dass die folgenden Kosten nicht nur klar definiert sind, sondern auch im Kostenvoranschlag bereits berücksichtigt wurden:

  • Kosten für die Anfahrt
  • Gerüst, falls notwendig 
  • Asbestentsorgung Kosten pro m² oder nach Arbeitsstunden
  • Kosten für die Verpackung und Entsorgung 
  • Not-Sanierung (z.B. Dachabdeckung) oder Sanierungsarbeiten

Eine gute und zuverlässige Firma wie Obolus wird all diese Posten in ihrem Angebot für die Entsorgung von Asbest und die Kosten berücksichtigen.

Kostenbeispiel für Asbestsanierung 

Bei der Entsorgung von Asbest und den Kosten, die damit zusammenhängen, gibt es kaum eine Sanierungsarbeit, die der anderen ähnelt. Die Kosten hängen von der Asbestmenge, der Lage der Immobilie, den lokalen Entsorgungskosten und den Sanierungsarbeiten ab, die im Anschluss durchgeführt werden müssen. Dabei entstehen Kosten, die nur von einem Fachunternehmen nach einer Vor-Ort-Inspektion eingeschätzt werden können.  

Ein Kostenbeispiel für die Asbestentsorgung eines Daches eines Einfamilienhauses mit einer Dachfläche von 150 m² ohne Asbestanalyse und ohne neue Dacheindeckung könnte wie folgt aussehen:

Kostenpunktgeschätzter Preis
Anfahrt 80€
Gerüstbau200€
Asbest-Ausbau (30€/m²)4.500€
Sondermüllentsorgung 10 Tonnen (150€/t)1.500€
Not-Abdeckung300€
GESAMT6.580€

Diese Preise sind grobe Schätzungen, die stark abweichen können. Nur eine Fachfirma wird die Entsorgung von Asbest und die Kosten genau berechnen können, um einen konkreten Kostenvoranschlag machen zu können. 

Asbestentsorgung – Kosten sparen 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, bei der Entsorgung von Asbest die Kosten für die Asbestentsorgung zu minimieren. Zum einen ist die Auswahl eines professionellen Unternehmens, wie zum Beispiel einer Entrümpelungsfirma in der Nähe, entscheidend, da es aufgrund der Risiken und versteckten Kosten große Preisunterschiede gibt, zum anderen kann man die Kosten der Asbestentsorgung von der Steuer absetzen.

Asbestentsorgung Förderung & Kostenübernahme

Die Entsorgung von Asbest läuft auf Kosten der Besitzer, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, diese nach den gegebenen Richtlinien durchzuführen. Es gibt keine staatliche Förderung oder die Kostenübernahme auf irgendeine Art und Weise.  

Asbestentsorgung & Steuer

Jedoch besteht die Möglichkeit, die Lohnkosten für einen Handwerksbetrieb steuerlich geltend zu machen, wobei man 20% der Handwerkerkosten von der Steuerlast abziehen kann, doch leider gibt es auch dabei einen Höchstbetrag.

Versicherungen für Asbestsanierungen

Auch wenn es Versicherungsoptionen für Schadensersatzfälle gibt, die durch Asbest verursacht wurden, handelt es sich nur um eine Haftpflichtversicherung, die in diesen Haftpflichtansprüchen geltend gemacht werden kann. Ansonsten gibt es keine Versicherungen für Asbestsanierungen. Die Kosten werden immer vom Eigentümer getragen.

Entsorgung von Asbest selbst durchführen 

Die private Entsorgung von Asbest ist in Deutschland grundsätzlich verboten, da die falsche Handhabung und Entsorgung zu schwerwiegenden Gesundheitsrisiken führen kann. Allein aus diesem Grund ist es ratsam, immer einen professionellen Dienstleister zu beauftragen, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Nur bei geringen Mengen darf eine Asbestentsorgung von Privatpersonen durchgeführt werden. 

Doch auch in diesem Fall gelten alle Richtlinien zur Entfernung und Entsorgung von Asbest, was Schutzkleidung und die sogenannten Big Bags einschließt, mit denen alle mit Asbest verseuchten Materialien entsorgt werden müssen. Genau deshalb muss von der privaten Entsorgung von Asbest abgeraten werden, weil die Kosten mit einem Fachunternehmen nicht unbedingt viel höher sind, besonders wenn der gesundheitliche Aspekt berücksichtigt wird.  

Achtung: Auch bei kleinen Mengen können Asbestfasern freigesetzt werden, die schwerwiegende gesundheitliche Schäden verursachen können!

Vorteile der professionellen Entsorgung

  • kein gesundheitliches Risiko 
  • schnelle und professionelle Arbeit
  • Schutzkleidung und Werkzeuge müssen nicht gekauft werden
  • Übergabe einer 100% asbestfreien Immobilie  
  • Möglichkeit einer Asbestanalyse mit Risikobewertung
  • Ganzheitliche Dienstleistung mit Sanierungsarbeiten möglich
  • keine versteckten Kosten (auch eine Privatperson hat Kosten für den Abbau, die Reinigung und die Entsorgung)
  • Handwerkskosten können von der Steuer abgesetzt werden

Asbestentsorgung & Kosten – Fazit 

Die Entsorgung von Asbest und die Kosten, die damit verbunden sind, bringen immer wieder Privatpersonen dazu, sich selbst um diese Sanierungsarbeiten kümmern zu wollen. Sie berücksichtigen dabei aber nicht, dass auch bei Eigenarbeit hohe Kosten für die Asbestentsorgung entstehen, da es sich um Sondermüll handelt.

Außerdem muss die Arbeit auch privat korrekt und sauber durchgeführt werden, was weitere Kosten wie Schutzkleidung, Werkzeuge, Big Bags und Gerüstmiete mit sich bringt. Ganz davon abgesehen, dass für alle, die mit Asbest hantieren, ein großes Gesundheitsrisiko besteht. 

In den meisten Fällen empfiehlt es sich, eine Firma mit dieser Arbeit zu beauftragen, die nicht nur einen konkreten Kostenvoranschlag geben kann, sondern auch verschiedene andere komplementäre Dienstleistungen anbietet. Seriöse und erfahrene Dienstleister wie Obolus erfüllen nicht nur ihre Arbeit, sondern sie achten darauf, dass ihre Kunden 100% zufrieden sind.             

FAQs zu Asbestentsorgung & Kosten

1. Was kostet eine Asbestentsorgung?

Eine Asbestentsorgung ist nicht günstig, auch wenn es keine fixen Preise gibt. Die Kosten hängen von der Menge des Sondermülls ab, der in spezielle Big Bags gepackt werden muss, die pro Stück je nach Größe rund 10€ kosten.

Hinzu kommen Entsorgungskosten beim regionalen Entsorgungsunternehmen, das je angefangene Tonne einen Fixpreis veranschlagt. Außerdem kassiert ein Dienstleister einen Quadratmeterpreis für die Abbrucharbeiten, Anfahrtskosten und mögliche Sanierungsarbeiten. 

2. Kann man Asbest selbst entsorgen?

Asbest darf nur in geringen Mengen selbst entsorgt werden, auch wenn davon abgeraten wird, da die Handhabung dieses gefährlichen Baustoffs zu schwerwiegenden gesundheitlichen Konsequenzen führen kann.  

3. Was kostet die Asbestentsorgung pro m²?

Die Abbrucharbeiten werden zwar im Quadratmeterpreis berechnet, doch die Asbestentsorgung beim regionalen Entsorgungsunternehmen variiert pro angefangener Tonne und liegt zwischen 100€ und 300€, auch wenn es dabei Ausnahmen gibt. 

4. Was wiegt eine Asbestplatte pro m²?

Eine Asbestzementplatte, wie sie auch heute noch in vielen Häusern zu finden ist, wiegt pro m² rund 15 kg. 

5. Was kostet ein Asbest Container?

Die Kosten für einen Asbest Container hängen von der Lage der Immobilie ab und der Menge des Sondermülls, der entfernt werden muss. Zur Miete eines Containers kommt auch noch ein spezieller Asbest-Containersack hinzu, der besonders für große Mengen dieses gefährlichen Materials geeignet ist. 

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