Entsorgungspreise liegen zwischen 100 und 300 €/t
In Ausnahmefällen bis 500 €/t
Die Kosten hängen stark von der Deponie und Region ab
Leichte Materialien wie Asbestwolle sind günstiger, schwere wie Wellplatten teurer
Zusätzliche Kosten für Big-Bags, Transport und Schutzausrüstung
Die Entsorgung asbesthaltiger Baustoffe ist eine anspruchsvolle Aufgabe, egal ob es sich um eine komplette Asbestsanierung, Arbeiten an Asbest Putz, die Entfernung einer alten Asbest Fensterbank oder die Demontage von Asbest Wellplatten handelt. Viele Eigentümer fragen sich: Was kostet die fachgerechte Beseitigung eigentlich pro Tonne?
Durchschnittliche Kosten pro Tonne
Die Entsorgungskosten liegen bei vielen Deponien zwischen 100 und 300 Euro pro angefangener Tonne. Manche Anlagen verlangen sogar bis zu 500 Euro, insbesondere bei größeren Mengen wie Sauerkrautplatten mit Asbest oder schweren Eternitplatten Asbest. Für Kleinstmengen gelten häufig Mindestgebühren von 11 bis 15 Euro. Wer Asbest entfernen lassen muss, sollte die Preise im Vorfeld genau vergleichen. Auch ein Asbest Test ist sinnvoll, weil unklar ist, wie Asbest aussieht.
Regionale Unterschiede bei Entsorgungspreisen
Nicht jede Deponie nimmt Asbest an. Schließlich ist eine spezielle Zulassung erforderlich. Dadurch entstehen oft längere Transportwege, die die Gesamtkosten einer Asbestsanierung erhöhen. In einigen Bundesländern gibt es nur wenige zugelassene Entsorgungsstellen, was die Preise zusätzlich steigen lässt. Fachfirmen wie Obolus können in diesem Fall beraten.
Kosten nach Volumen statt Gewicht
Einige Deponien rechnen nach Kubikmetern statt Tonnen ab. Die typischen Gebühren liegen dabei zwischen 200 und 500 Euro pro Kubikmeter. Leichtere Baustoffe wie Asbestwolle oder Asbest Dämmung fallen dabei günstiger aus, während massive Asbest Wellplatten oder Asbestplatten höhere Kosten verursachen.
Zusätzliche Kosten bei der Entsorgung
Zu den reinen Entsorgungsgebühren kommen weitere Posten hinzu:
- Big-Bags oder Platten-Bags (10–15 € pro Stück)
- Schutzausrüstung für die sichere Asbestsanierung
- Transport zur Deponie
- Container- oder Fahrzeugmiete
Gerade bei einem großen Asbest Dach kann der Transportanteil erheblich sein.
Verpackungsvorschriften für den Transport
Asbest muss staubdicht verpackt werden. Das gilt besonders für brüchige Materialien wie Sauerkrautplatten mit Asbest oder Asbest Leichtbauplatten. Ganze Platten dürfen nicht zerkleinert werden. Sie müssen in speziellen Platten-Bags luftdicht verschlossen und deutlich als Gefahrgut gekennzeichnet werden.
Wer darf Asbest zur Deponie bringen?
Privatpersonen dürfen kleine Mengen (unter 2 Tonnen pro Jahr) selbst anliefern, allerdings nur mit Schutzkleidung und korrekt verschlossenen Big-Bags. Schwach gebundene Materialien wie Asbest Dämmung oder Asbestwolle dürfen ausschließlich von Fachfirmen transportiert werden.
Kosten sparen bei der Asbestentsorgung
- Angebote mehrerer Entsorger vergleichen
- Größere Mengen oder vollständige Container nutzen
- Fördermöglichkeiten der Region prüfen
- Komplettangebote inklusive Transport einholen
Fazit zu Asbest Entsorgung Kosten pro Tonne
Die Entsorgungskosten für Asbest variieren stark und sind abhängig–von Material, Region, Deponie und Aufwand. Eine professionelle Planung spart Zeit, Geld und minimiert bei der Asbestsanierung Risiken.
FAQs zu Asbest Entsorgung Kosten pro Tonne
Was kostet die Entsorgung von Asbest pro Tonne?
100 bis 300 €, in Einzelfällen bis zu 500 €/t.
Welche Faktoren beeinflussen die Entsorgungskosten?
Materialgewicht, Region, Verpackung, Transport und Deponie.
Sind Big-Bags für Asbest in den Kosten enthalten?
Meist nicht – sie kosten 10–15 € pro Stück extra.
Wo kann man Asbest entsorgen lassen?
Bei zugelassenen Deponien oder über zertifizierte Fachbetriebe.
Gibt es regionale Unterschiede bei Entsorgungskosten?
Ja – teils erhebliche Preisunterschiede zwischen den Bundesländern.